Eröffnung der bikeschool Werkstatt

Die bikeschool wird immer beliebter: Die Zahl der radfahrenden Schüler wächst. Dieser Trend wird nach der Eröffnung der Fahrradwerkstatt anhalten. Immer mehr Kilometer werden von Schülern der Drei-Burgen-Schule gesammelt, da bleiben Reparaturen nicht aus. Dank der Sparkasse Schwalm-Eder, Solupharm und der Firma Blecher konnte nun eine professionelle Fahrradwerkstatt eingerichtet werden. Darüber freuten sich Falk Hepprich, Leiter der bikeschool und seine Schüler riesig. Nun ist es möglich, unter Anleitung, alle Wartungs- und Reparaturarbeiten auszuführen. Das Spezialwerkzeug gleicht einer Meisterwerkstatt. Vom Laufradzentrieren, über den Kettenwechsel, bis hin zum Service der Scheibenbremsanlagen ist den Schülern nun alles möglich.bikeschool2018

Von links: Karl-Werner Reinbold‎ (Schulleiter), Dr. Dieter Vaupel (MT Melsungen), Hans Poth (Stadtrat), Martin Römer (Blecher), Gunter Hepprich (Radsportbezirk Nordhessen), Falk Hepprich (Leiter bikeschool), Bernd Husung (Verkehrswacht Schwalm-Eder), Ingo Lange (Kreissparkasse Schwalm-Eder), mit den Schülern der bikeschool.

Die bikeschool wird im Nachmittagsprogramm als AG und als Wahlpflichtunterricht angeboten. In bis zu 35 Schulstunden im Monat wird den Schülern so technisches Verständnis, korrektes Verhalten im Straßenverkehr und der Umgang mit schwierigen Situationen vermittelt.

„Wir nutzen dieses Konzept auch, um den Schülern eine Berufsorientierung im handwerklichen sowie technischen Bereich zu ermöglichen“, so Schulleiter Karl-Werner Reinbold.

2016 hat alles mit einer Fahrrad-AG begonnen, zu Beginn mit nur sechs Schülern. Am 25. August 2017 wurde daraus offiziell eine bikeschool. Neben der Anzahl der Schüler, stieg so auch der Platzbedarf für die 14 schuleigenen Räder. Kurzerhand wurde ein Lagerraum als Fahrraddepot und Werkstatt umgebaut.

Falk Hepprich betreibt die bikeschool freiwillig neben seinem Studium und unterstütze damit auch das Leitbild der Drei-Burgen-Schule. Schließlich ist das Fahrrad Fortbewegungsmittel Nummer Eins für die Schüler und bietet einen positiven gesundheitlichen Effekt.

„Unser Ziel ist es, auch im Sportunterricht Fahrrad zu fahren“, sagt Hepprich. Schulleiter Reinbold hofft, im Rahmen der Gesundheitsfördernden Schule, auf weitere Zusammenarbeit mit der Stadt Felsberg: „Die Realisierung eines Pumptracks in Schulnähe, mit Hügeln und Hindernissen wäre das i-Tüpfelchen. Nutzen könnten dies neben den Radfahrern auch andere Sportler aus Felsberg und Umgebung.“